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nichts mehr wollen

ALLES SEIN

 
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Die Erleuchtung - das spirituelle Erwachen

 

Die Erleuchtung - das spirituelle Erwachen, der Austritt aus dem von den Buddhisten als Samsara bezeichneten Zustand, der als leidvoll erlebt wird, als immer währender Zyklus der Wiedergeburten, vollzieht sich, wenn der allergrößte Teil der Schleier verschwunden sind. Sie verschwinden nicht zufällig, sondern dadurch, dass Sie die Realtität genau so sehen, wie sie ist. Was bedeutet, die Wahrheit hinter den Dingen zu erkennen und zu akzeptieren.

Durch das immer mehr Verstehen und Annehmen von dem was ist, tritt das Wesen aus dem kollektiven Bewusststein aus und strömt auch äußerlich wieder mehr und mehr mit der Schöpfung. Er sieht sich nicht mehr als getrennt von den Anderen oder auch von dem, was ihm geschieht. Auf einer tiefen Ebene war er nie getrennt. Die Einheit vollzieht sich dann nach und nach auf den anderen Ebenen und die Schleier der Illusion lösen sich auf.

 

Der Weg zur Erleuchtung - zum kosmischen Bewusstsein

Der Weg zur Erleuchtung - zum kosmischen Bewussstsein. Aufzuhören zu kämpfen. Denn: Wer kämpft - hat schon verloren. Wer kämpft ist blind. Wo gesiegt wird, gibt es Verlierer. Da wo es Verlierer gibt, verlieren wir selbst - den Überblick, die Anbindung uns selbst. Kämpfen ist ein Krampf.

In der Welt der Beurteilungen, der Vorurteile und des Getrenntseins entstehen die manifestierten Energien, die wiederum die Ereignisse nach sich ziehen.

Erleuchtung kommt in der Regel langsam. Manchmal kündigt sie sich mit Erleuchtungszuständen an, die sich von der tatsächlichen Erleuchtung aber grundsätzlich (auch im Empfinden) unterscheiden. Solchen Erleuchtungszuständen m u s s aber keines falls eine tatsächliche Erleuchtung im selben Leben folgen.

Die meisten Suchenden bleiben kurz vor der Schwelle "hängen". Das Ego (die sich abgrenzende und wertende Persönlichkeit) bläht sich auf und kämpft wie wild um das Überleben. Es gibt nicht wenige, die dann selbst als Lebensberater oder Geistheiler ihr Ego ausleben. Sie haben zwar einiges an Weisheit in sich, sind aber über den ganz entscheidenden Schritt des Festhaltens und in das LOSLASSEN nicht gegangen. Das Ego erzählt einem allerhand, was alles geschieht (geradzu apokalpytische Illusionen - woran man ja erkennt, wieviel Angst es hat), wenn man diesen Schritt geht.

Die Erleuchtung ist keine Auflösung in dem Sinne, wie es das Ego einem voraussagt. Doch sie ist für den Verstand ein Zustand, den man nicht beschreiben und vorher auch nicht völlig begreifbar machen kann.

Aber es ist auch eine Prüfung, die Angst hilft auch dem höheren Selbst dabei den Suchenden zu prüfen, was ihm wichtiger ist:

Haben oder SEIN ??

Nur wer bereit ist, ALLES loszulassen, alles zu akzeptieren unter Umständen auch zu verlieren, wird fast von allein in das Tor gezogen, an den versuchenden Dämonen (alte eigene abgespaltene Seelenanteile) vorbei.

Dieser Prozeß kann sich durchaus über einige Wochen abspielen und muss auch nicht zwangsläufig wirklich in einer vollendeten Erleuchtung enden. Nach dem Hauptakt, dem Eintritt durch das Tor fließt tatsächlich ungeheure Mengen an Licht und Energie durch das Aurafeld und den Körper: Satori.

Eine Verwirrung ohne den Ansatz von Irresein ist erst einmal die Folge. Man tritt in einen Raum, in dem auch die anderen sind, die Erleuchtung irgendwann mal erlebt haben und man wundert sich, wer einem dort alles die Hand schüttelt. Dann folgen Einweihungen ohne Ende und alle Türen und Geheimnisse öffnen sich. Eine geradezu biochemische und energetische Umwandlung des Körpers und des Energiefeldes findet statt. Aus Glauben wir Wissen, aus Suche wird ewiges Sein.

Doch auch ein Erleuchter kann noch Schmerzen oder Leid empfinden, der Rucksack wird nur mit einer anderen inneren Haltung getragen, man kennt dann seine Schwächen und wächst nach und nach weiter im Wandel des Lebens in Richtung Gottesbewusstsein.

Erleuchtung bedeutet nicht 100 Prozent Licht!

Gottesbewusstsein erst ist vollständiges Licht und dieses entwickelt sich erst langsam und allmählich nach der Erleuchtung - die endgültige Auflösung aller Strukturen und Beschränkungen. Das ist eine gewaltige Entwicklung, die schon aufgrund der enormen Anstrengung für den Körper und die Seele langsam von statten geht.

 

Spirituelle Lehrer

Spirituelle Lehrer sollten bestenfalls selbst die wahre Erleuchtung, das spirituelle Bewusstsein erreicht haben. Da sie nur dann in der Lage sind den Schüler objektiv zu sehen und ihn anzuleiten, seinen eigenen Weg zur Erleuchtung zu gehen.

 

Erleuchtungszustände

Erleuchtungszustände ist der unter Umständen häufiger wiederkehrende Zustand, der ein wirklich minimaler Vorgeschmack ist auf die wahre Erleuchtung, die aber dann physikalisch und auch psychologisch sich dann doch drastisch davon unterscheidet.

Der Erleuchtungszustand ist das kurzfristige Anbinden mit dem kosmischen Licht, ohne dass alle Energiekörper davon erfasst werden. Dadurch kann der Zustand sich nicht vollenden und vollkommen entfalten.

Wie fühlt sich der Erleuchtungszustand an? Freude, Leichtigkeit, unendliche Liebe und Glückseligkeit - alles scheint vollkommen zu sein. Selbst die Farbwahrnehmung ist etwas anders als sonst - heller.

Aber dieser Zustand endet irgendwann wieder.

Wie fühlt sich im Gegensatz dazu eine wahre Erleuchtung an? Viel fundamentaler, wie eine Hochzeit mit dem Kosmos und Alles und Allem-was-ist, Hingabe pur, Alles akzeptieren, in Alles und Allem sich und das Göttliche sehen und verstehen. Nichts mehr wollen. Alles ist. Tiefe Einweihung in alles - Schicht für Schicht.

 

Ist jeder, der erleuchtet ist mit der Erleuchtung auch fertig?

Nein, es ist ein multidimensionaler Entfaltungsprozeß, der jederzeit stoppen kann, wenn die Hingabe aufhört. Grundsätzlich kann man wohl sagen, dass es durchschnittlich 10 Jahre dauert, bis man (insofern man ständig im bewussten Prozeß gewesen ist) annähernd ahnt, was die nächste große Stufe überhaupt bedeuten könnte - das göttliche Bewusstsein.

 

Göttliches Bewusstsein

Jenseits jeglicher Bewertungen - einfach nur SEIN. Vollkommen wieder EINS-SEIN mit Allem. Zu wissen, zu fühlen, dass man Gott ist, dass Alles Liebe ist. Das ALLES genau so in Ordnung ist, wie es IST.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


 

Schöpfer-Gebet

Es knistert unaufhörlich
leise vor sich hin.
Du hörst es bei mir knistern
Schon seit ich geboren bin.

Der Phönix Einzug
aus der Asche hält
hoch will er hinein
in die Sphäre tauchen
Richtung Sonnenschein
durch die Wolken fliegen
sich ausbreitend am Sternenzelt,
er sich verbindet mit der Welt.

Gott, so will ich Dich fühlen,
nicht mehr wissend,
wo ich bin,
mich mit Deiner Gegenwart durchspülen
zieht es mich von Herzen hin.

Lass mich erstrahlen in Deinem Licht.
Mach mich zu Deiner Energie, zu Deiner Hand.
Lass in mir erleuchten Dein Gesicht.
Lass mich nicht allein in diesem begrenztem Land,
was der Mensch einst mit seinem Ego fand.

Gib mir die Kraft,
nur Ich zu sein
tauche mich in Deine Liebe ein.
Dann bin ich
nie mehr allein.

(copyright 1998, N. S. Ranke)